Historische Aktie der Sphinx Automobilwerke Aktiengesellschaft in Zwenkau in Sachsen aus dem Jahr 1923. Fünf Jahre lang (1920-1925) baute die Gesellschaft Wagen der unteren Mittelklasse, u.a. ein 22-PS-Modell mit 4-Zylinder-1320-ccm-Maschine. Dekoratives Papier!

Aktie über 1.000 Mark
Zwenkau in Sachsen, 5. Januar 1923

Schätzpreis (laut SUPPES-Katalog): 250,- Euro

Auflage: 8.000 Aktien (R 8).

Sehr dekoratives Papier mit ganzflächiger Abbildung von mit Sphinx, Pyramiden und Cabriolet im Unterdruck.

Gründung 1921 zur Fortführung der bis dahin als GmbH geführten Automobilfabrik des Fabrikbesitzers Georg Kralapp.

Immerhin fünf Jahre lang (1920-1925) wurde ein 22-PS-Modell mit 4-Zylinder-1320-ccm-Maschine gebaut (ausgestattet mit elektrischem Anlasser und Zündung, Viergang-Getriebe, Radstand 2,65 m, Spitze 85 km/h). 1924 wurde auch ein Sportzweisitzer zu 750 kg mit Rudge-Drahtspeichenrädern gebaut.

Die AG überlebte die Wirren der Hyper-Inflation nicht: Konkurseröffnung am 3.11.1924.

In dieser Form (unentwertet) sind aus dieser Emission ca. 20 Stücke bekannt. In dem „Reichsbankschatz“ wurden auch 20 dieser Aktien vorgefunden, die vor der Vermarktung auf dem Sammlermarkt lochentwertet wurden.

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