Historische Aktie der Eastern Air Lines von 1939 mit gedruckter Signatur von Edward Vernon „Eddie“ Rickenbacker. Er war Automobilrennfahrer, Unternehmer (Inhaber der 1922-1927 existierenden Rickenbacker Motor Company) und der erfolgreichste Jagdflieger im Ersten Weltkrieg (26 Siege bei Luftkämpfen).

Aktie über 15 Shares à 1 $
State of Delaware, 6. Juni 1939

Schätzpreis: 300 Euro

Stahlstich mit schöner Vignette: Blick auf den Flugplatz mit Hangars, davor männliche Allegorie und Fimensignet. Mit gedruckter Signatur von E. v. Rickenbacker als Präsident.

Gründung 1927 als Pitcairn Aviation, 1929 von der North American Aviation übernommen und 1930 umfirmiert in Eastern Air Transport Company. Zunächst einer der Pioniere im Luftpostverkehr.

Durch Übernahme vieler kleinerer Konkurrenten kam die Fluggesellschaft auf ein Liniennetz mit mehr als 100 Zielflughäfen in der östlichen Hälfte der USA. Infolge des Luftpostskandals (Korruptionsaffäre nach Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Luftpostverträgen), gehörte die nun als Eastern Air Lines firmierende Gesellschaft zu den vier Lufttransportunternehmen, die zur Teilnahme an der Postbeförderung zugelassen wurden.

1938 kaufte und reorganisierte die Eastern Air Lines Edward Vernon „Eddie“ Rickenbacker, der berühmte Automobilrennfahrer, Unternehmer (Inhaber der 1922-1927 existierenden Rickenbacker Motor Company) und der erfolgreichste Jagdflieger im Ersten Weltkrieg (26 Siege bei Luftkämpfen). 1961 war Eastern Air Llines Vorreiter bei der Einführung sogenannter „shuttle“-Flüge für Berufspendler zwischen New York, Boston und Washington.

Ab 1985 wurde mit der Strecke Miami−London der Transatlantikverkehr aufgenommen. 1986 wurde die Eastern Air Lines unter der Leitung des Ex-NASA-Astronauten Frank Borman durch die Texas Air Corporation übernommen.

1991 kam das Aus für Eastern Air Line als sie die Schuldenlast von über anderthalb Milliarden Dollar nicht mehr stemmen konnte. Im Laufe ihrer Geschichte hatte Eastern Air Lines 42 Totalverluste von Flugzeugen zu erleiden, davon 26 mit 768 Todesopfern.

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