Berliner-Joyce Aircraft Corporation, historische Aktie von 1929. Gegründet 1929, als Henry Adler Berliner (1895-1970), Sohn des deutschjüdischen genialen Erfinders aus Hannover Emil Berlin (1851-1929, 1861 bis 1865 Schüler auf der bedeutenden jüdischen Samson-Schule in Wolfenbüttel) seine 1922 in Alexandria, Va. gegründete „Berliner Aircraft Co.“ mit der Firma von Captain Temple Nach Joyce fusionierte, der zugleich auch Chef der Maryland Aviation Commission war.

Aktie über 100 Class B Shares ohne Nennwert
Baltimore, Md., 3. September 1929

Schätzpreis: 1500 Euro

Herrlicher Druck mit großer Vignette eines zweisitzigen Doppeldeckers über offener Landschaft, eventuell ein Prototyp des zweisitzigen Kampfflugzeuges Berliner-Joyce XP-16. Originalsignaturen.

Gegründet 1929, als Henry Adler Berliner (1895-1970), Sohn des deutschjüdischen genialen Erfinders aus Hannover Emil Berliner (1851-1929, 1861 bis 1865 Schüler auf der bedeutenden jüdischen Samson-Schule in Wolfenbüttel) seine 1922 in Alexandria, Va. gegründete „Berliner Aircraft Company“ mit der Firma von Captain Temple Nach Joyce fusionierte, der zugleich auch Chef der Maryland Aviation Commission war.

Berliner und Joyce engagierten William H. Miller als Chefkonstrukteur und eröffneten ihre Fabrik in Dundalk, Md. nahe des Logan Airfield. Zu Versuchszwecken besaß die Fabrik einen der größten Windkanäle dieser Zeit.

Noch im Gründungsjahr konnten die ersten Flugzeuge vom Typ Berliner-Joyce XFJ verkauft werden. Als die zivilen Bestellungen in der großen Depression gegen Null gingen, konzentrierte sich Berliner-Joyce auf Geschäfte mit der U.S. Airforce und der U.S. Navy.

1933 erwarb die „North American Aviation Company“ die Aktienmehrheit und setzte ihre eigenen Manager ein. Joyce verließ die Firma Anfang 1934 und ging zu „Bellanca Aircraft Company“, kurz darauf wechselte auch Berliner zur 1930 von ihm gegründeten „Engineering and Research Corporation“. Berliner-Joyce wurde schließlich als B/J Division in die „North American Aviation Company“ integriert und in‘s kalifornische Inglewood verlagert.

Bedeutender Wert aus der US-amerikanischen Luftfahrtindustrie, bisher nur als Einzelstück bekannt geworden.

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