Zoo Köln, Namensaktie ohne Nennwert von 2002. Sehr dekoratives Papier mit großer Abbildung von Elefanten, Löwen, Gorilla und Bären. Heute mit über 20 ha einer der modernsten deutschen zoologischen Gärten.

Namensaktie ohne Nennwert
Köln-Riehl, im Januar 2002

Schätzpreis (laut SUPPES-Katalog): 500,- Euro

Sehr dekoratives Papier mit großer Abbildung von Elefanten, Löwen, Gorilla und Bären

Der dritte zoologische Garten Deutschlands (nach Berlin und Frankfurt) wurde 1859 als “Centralpunct des Vergnügens, des vergnüglichen Ausruhens nach gethaner Arbeit” gegründet.

Im Gründungskomittee engagierten sich u.a. der Bankier Eduard Oppenheim, der Commerzienrath Deichmann vom Schaffhausenschen Bankverein Johann Maria Farina (4711, Eau de Cologne) und der Zuckerfabrikant Commerzienrath Wilhelm Joest.

Nach nur 11-monatiger Bauzeit konnte der Zoo, der sich am arabisch-maurischen Stil der Zoobauten in Belgien und Holland orientierte, am 22.7.1860 auf einem Gelände von 5,8 ha eröffnet werden.

Schenkungen des Kaisers Franz Josef von Österreich, des Königs von Württemberg und des Tierhändlers Carl Hagenbeck halfen dem Tiergarten beim Aufbau des Tierbestandes.

Während des 2. Weltkrieges wurden die Zooanlagen zu fast 90 % zerstört, Pfingsten 1947 fand die Wiedereröffnung mit bedeutender Vergrößerung des Zoos statt.

Heute mit über 20 ha einer der modernsten deutschen zoologischen Gärten, der die größte Vielfalt an Lemurenaffen (Halbaffen) überhaupt beherbergt. Großaktionär ist die Stadt Köln.

Siehe das Bild der Aktie der AG Zoologischer Garten in Köln über 300 RM, datiert 20.6.1930, Auflage: 1.500 (R 8), Schätzpreis (laut SUPPES-Katalog): 850,- Euro:

Siehe das Bild der gültigen Namensaktie der AG Zoologischer Garten Köln ohne Nennwert, datiert 22.7.2010, Schätzpreis (laut SUPPES-Katalog): 350,- Euro:

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