Die American Steamship Company of Philadelphia wurde gegründet mit dem Gesetz vom 18. April 1871 "for the purpose of establishing a line of first class steamships to run between Philadelphia and Liverpool; the steamers to be constructed in American ship building yards". Aktie über 20 Shares à 100 $, Philadelphia, 1. Oktober 1871. Die Gesellschaft war die größte US-amerikanische Reederei ihrer Zeit.

Aktie über 20 Shares à 100 $
Philadelphia, 1. Oktober 1871

Schätzpreis: 750,- Euro

Gründeraktie Nr. 1. Lithografie mit zwei schönen Vignetten: Passagierdampfer “SS Pennsylvania” + Matrose zieht die US-Flagge auf.

“SS Pennsylvania” war der allerste eiserner Dampfer der Gesellschaft und der erste einer Reihe von vier Schiffen der Pennsylvania-Klasse. Zusammen mit den drei Schwesterschiffen Ohio, Indiana und Illinois waren es die größten Eisenschiffe, die jemals in den Vereinigten Staaten zum Zeitpunkt ihrer Konstruktion gebaut wurden. Es waren auch die ersten Schiffe, die die britische Dominanz im transatlantischen Handel seit dem amerikanischen Sezessionskrieg ausgehebelt haben. Die “SS Pennsylavnia” blieb 44 Jahre in Betrieb, fuhr verschiedene transatlantische Routen und spielte später eine Rolle im Goldrausch von Alaska und diente als Truppentransporter während des Spanisch-Amerikanischen Krieges. Das Schiff wurde schließlich 1918 durch einen Brand zerstört.

Die “American Steamship Company” wurde gegründet mit dem Gesetz vom 18. April 1871 “for the purpose of establishing a line of first class steamships to run between Philadelphia and Liverpool; the steamers to be constructed in American ship building yards…”.

Die Gesellschaft war die größte US-amerikanische Reederei ihrer Zeit.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Philadelphia betrieb Liniendienste auf der Transatlantik-Route zwischen Nordamerika und Europa. Diese Liniendienste liefen von Anfang an unter der Bezeichnung “American Line”. Nach einem schmerzhaften Rückgang von Passagier- und Frachtaufkommen auf der Transatlantikstrecke ging die American Line 1884 mit der ebenfalls in Philadelphia beheimateten “International Navigation Company” zusammen. 1900 erwarb der US-amerikanische Bankier, Eisenbahnmagnat und Geschäftsmann John Pierpont Morgan die Reederei, 1904 wurde sie in “International Mercantile Marine Company” umbenannt.

Innerhalb von einem Jahr hatte J. P. Morgan eine Flotte von etwa 100 Schiffen erworben, die etwa ein Drittel der Tonnage darstellten, die zwischen Europa und Nordamerika verkehrten. Bis 1925 wurden alle Dienste der “American Line”, die zu ihrer Zeit die größte US-amerikanische Reederei überhaupt gewesen war, eingestellt. 1922 änderte die “International Mercantile Marine Company” ihren Namen in “United States Lines Inc.” und überlebte als eine der erfolgreichsten US-Reedereien. Sie ging 1987 in Konkurs.

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