Carosseriewerke Schebera AG, Berlin-Tempelhof, Aktie über 1000 Mark von 1922 (Muster). Die Firma diente Jacob Schapiro als Automobilverkaufsfilialen für die Marken Benz und Protos (Autopalast Berlin Unter den Linden). 1922 wurde die Niederlassung in Heilbronn in Schebera Automobilwerke AG umbenannt und stellte Kleinwagen, zunächst mit Motoren und Fahrgestellen der Cyklon Maschinenfabrik GmbH (übernommen 1922) und später der NSU-Werke her.

Aktie über 1.000 Mark
Berlin-Tempelhof, 31. Januar 1922

Schätzpreis (laut SUPPES-Katalog): 3.000,- Euro

Musterstück/Druckereimuster (R 11).

Herrliche Gestaltung mit Abbildung einer vierspännigen Pferdekutsche „Einst“ und zwei Abbildungen mit Oldtimern „Jetzt“.

Die Karosserie Schebera GmbH wurde 1911 als Stellmacherbetrieb in Berlin-Tempelhof gegründet. 1919 wurde Jacob Schapiro Geschäftsführer des Unternehmens. 1920 in die Carosseriewerke Schebera Aktiengesellschaft umgewandelt. 1921 Übernahme der Heilbronner Fahrzeugfabrik. Diese firmierte bald als Süddeutsche Karosseriewerke Schebera Heilbronn AG. Der Berliner Betrieb diente Schapiro als Automobilverkaufsfilialen für die Marken Benz und Protos (Autopalast Berlin Unter den Linden). 1922 wurde die Niederlassung in Heilbronn in Schebera Automobilwerke Aktiengesellschaft umbenannt und stellte Kleinwagen, zunächst mit Motoren und Fahrgestellen der Cyklon Maschinenfabrik GmbH (übernommen 1922) und später der NSU-Werke her. Der Verkauf lief schleppend. 1926 ging das Vermögen der Gesellschaft als Ganzes auf die NSU über. Die Heilbronner Karosseriefertigung ging 1930 an die Drauz-Werke.

Eine große Rarität, seit 20 Jahren nur 2 Stücke bekannt.

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